Ad-hoc-Ausschuss der Generalversammlung
Al-Qaida-Sanktionsausschuss (Sicherheitsrat)
Ausschuss zur Bekämpfung des Terrorismus (Sicherheitsrat)
1540-Ausschuss (Sicherheitsrat)
1566-Arbeitsgruppe (Sicherheitsrat)
Arbeitsstab Terrorismusbekämpfung (CTITF)
Unterabteilung Terrorismusverhütung (TPB) UNODC
Resolutionen des Sicherheitsrats zum Terrorismus
Resolutionen der Generalversammlung zum Terrorismus
Konventionen zur Terrorismusbekämpfung
Berichte des Generalsekretärs (engl.)
Vereint gegen den Terrorismus: Empfehlungen für eine weltweite Strategie zur Bekämpfung des Terrorismus. Bericht des Generalsekretärs (2006)
Weltweite Strategie der Vereinten Nationen zur Bekämpfung des Terrorismus (A/RES/60/288, 2006)
UN News Centre: Combating Terrorism
Weltfrieden und die Wahrung der internationalen Sicherheit sind die zentralen Aufgaben der Vereinten Nationen. An zahlreichen Brennpunkten ist die UN weltweit tätig. Globale Friedenssicherung geschieht vielfältig, in Friedensmissionen, durch Abrüstung, Entwicklungszusammenarbeit und die Bekämpfung von Terrorismus. Lesen sie hier unser
Leitbild
Bereits seit Jahrzehnten befassen sich die Vereinten Nationen mit der Bekämpfung des Terrorismus. Von Beginn an richteten sich die Resolutionen von Generalversammlung und Sicherheitsrat auf die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit in diesem Feld. Die Empfehlungen und Maßnahmen verfolgen insbesondere die Ziele, Terrorismusfinanzierung zu unterbinden, internationalen Waffenhandel zu kontrollieren, "Rückzugsräume" abzuschaffen, Reisemöglichkeiten verdächtiger Personen einzuschränken sowie den zwischenstaatlichen Informationsaustausch über Ermittlungsergebnisse zu fördern. >>> weiterlesen
"Wir verurteilen mit Nachdruck den Terrorismus in allen seinen Arten und Erscheinungsformen, gleichviel von wem, wo und zu welchem Zweck er begangen wird, da er eine der schwersten Bedrohungen des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit darstellt."
Die Terroranschläge des 11. September 2001 in den USA hatten gezeigt, dass der internationale Terrorismus der 1970er und 1980er Jahre zunehmend durch den transnationalen Terrorismus abgelöst worden war. Dieser operiert unabhängig von nationalstaatlichen Grenzen und verfügt über weltweit vernetzte Strukturen; ein transnationales Netzwerk aus Terrorgruppen, die zwar autonom agieren, aber dennoch strategisch, ideologisch und strukturell miteinander verbunden sind. Ihr Kampf richtet sich auf eine Änderung der internationalen Ordnung, häufig gegen "den Westen". Bekanntestes Beispiel ist das Terrornetzwerk Al-Qaida. Dabei gelten fragile Staaten als potentielle "Rückzugsräume" für transnational agierende Terroristen: Wo stabile staatliche Strukturen und Institutionen fehlen, bieten sich ihnen Möglichkeiten, Terrorzellen aufzubauen und Kämpfer zu rekrutieren.
Weitere Informationen im Beitrag von Dr. Ulrich Schneckener: Transnationale Terroristen als Profiteure fragiler Staatlichkeit (aus DGVN, Blaue Reihe Nr. 97, 2007)
Mit den Anschlägen in den USA vom 11. September 2001 haben die Anstrengungen der Vereinten Nationen im internationalen Kampf gegen den Terrorismus eine programmatische und institutionelle Intensivierung erfahren. Allerdings beschäftigt sich die Weltorganisation bereits seit Jahrzehnten mit dem Phänomen "Terrorismus". Erfahren Sie im mehr über die historischen Grundzüge der Anti-Terrorismus-Politik im Rahmen der UN in unseren Basis-Informationen: Die Vereinten Nationen und der Terrorismus (Stand: 2004)