Weltfrieden und die Wahrung der internationalen Sicherheit sind die zentralen Aufgaben der Vereinten Nationen. An zahlreichen Brennpunkten ist die UN weltweit tätig. Globale Friedenssicherung geschieht vielfältig, in Friedensmissionen, durch Abrüstung, Entwicklungszusammenarbeit und die Bekämpfung von Terrorismus. Lesen sie hier unser
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Die Vereinten Nationen verfügen über ein vielseitiges Instrumentarium zur Wiederherstellung von Frieden und Stabilität in Konfliktgebieten. Das Spektrum der UN-Friedenssicherung reicht von friedlicher Streitbeilegung bis hin zu militärischen Operationen, sie geschieht auf diplomatischem Weg, durch zivile und/oder militärische Friedensmissionen, mit Zustimmung der Konfliktparteien oder als Zwangsmaßnahme der internationalen Gemeinschaft. UN-Friedenssicherung versucht, den Ausbruch von Konflikten zu verhindern, greift in bestehende Konflikte ein und unterstützt den Aufbau eines stabilen Friedens nach deren Beendigung.
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Syrien, Mali und Darfur zeigen, dass schwerste Verletzungen der Menschenrechte und drohender Völkermord die internationale Gemeinschaft vor drängende Herausforderungen stellen. Adama Dieng, Sonderberater des UN-Generalsekretärs für die Verhütung von Völkermord, berichtete in Berlin über sein Mandat, die Ursachen für Völkermord sowie die Verantwortung der Staatengemeinschaft für den Schutz der Bevölkerung.
Zum Thema „Verwaltung des Stillstands? Wie weiter im Westsahara-Konflikt?“ begrüßte die DGVN am 19.02.2013 den UN-Sonderbeauftragten für Westsahara und Leiter der UN-Friedensmission MINURSO, Wolfgang Weisbrod-Weber. Im DGVN-Mittagsgespräch berichtete er von seinen praktischen Erfahrungen mit dem UN-Mandat MINURSO.
Jeffrey D. Feltman, Untergeneralsekretär für Politische Angelegenheiten und Leiter der gleichnamigen Hauptabteilung (Department of Political Affairs - DPA), war am 5. März 2013 zu Gast bei der DGVN und berichtete über die Aufgaben seiner Abteilung in den Bereichen Frieden, Sicherheit und präventive Diplomatie.
Nach monatelangen kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen der Rebellenbewegung M23 und Regierungssoldaten konnte das für den Ostkongo angekündigte Friedensabkommen endlich umgesetzt werden. Nach schwierigen Verhandlungen wurde es am 24. Februar 2013 in Addis Abeba unterzeichnet. Neben Vertreterinnen und Vertretern der beiden kämpfenden Gruppen waren am Abkommen auch die umliegenden Länder beteiligt.
Mit der Unabhängigkeit des Südsudans verbanden die internationale Gemeinschaft und die Menschen vor Ort die Hoffnung auf Frieden und Sicherheit in der Region. Doch wie gestaltet sich der Staatsaufbau im jüngsten Mitgliedstaat der Vereinten Nationen, das zugleich eines der ärmsten Länder der Welt ist?
Zu dieser und anderen Fragen sprach der ehemalige oberste Polizeikommissar der UNPOL, Klaus-Dieter Tietz, auf Einladung der DGVN bei der Veranstaltung „Südsudan- Hat der Staatsaufbau eine Chance?“ am 31. Januar 2013.

Das Entsenden von Friedensmissionen in Konfliktgebiete ist ein zentrales Instrument der UN-Friedenssicherung.
Im UN-Sekretariat sind die Hauptabteilung Friedenssicherungseinsätze (DPKO) sowie die Hauptabteilung Politische Angelegenheiten (DPA) für die Planung und Durchführung von Friedensmissionen bzw. Politischen Missionen zuständig.
Die Kommission für Friedenskonsolidierung nimmt die Übergangsphase zwischen dem Krisenmanagement unmittelbar nach der Beendigung eines Konflikts und dem Wiederaufbau der Nachkriegsstaaten in den Blick.
Der Generalsekretär und seine Sonderbeauftragten spielen v.a. eine wichtige Rolle als Vermittler in Konflikten.